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Das 9. Fränkische Böllerschützentreffen fand am Sonntag den 16. Juli 2000 im Rahmen der 750 - Jahrfeier der kgl. priv. HSG
Weißenburg 1250 in der geschichtsträchtigen, ehemaligen Reichsstadt Weißenburg statt. Im Anschluß an die beiden vorangegangenen Festtage zu Ehren der Hauptschützen- gesellschaft trafen sich die Gäste, auch an diesem
Morgen zu einem ökumenischen, im Hinblick auf das Schützenwesen allgemein und auf das Böller- schießen im Besonderen, sehr attraktiv gestalteten Gottesdienst in der festlich geschmückten “Schranne”, der Markthalle im
Herzen der Altstadt. Als besondere Ehrengäste konnten an diesem Tag ihre Durchlaucht, Fürst und Fürstin Carl und Katharina von Wrede begrüßt werden. Seine Durchlaucht Fürst Carl von Wrede ist seit vielen Jahren Mitglied
der Kgl. priv. HSG Weißenburg, sowie engagierter Mentor der Weißenburger Böllerschützen und war alleine schon deshalb ein gerne gesehener Gast. Der Ober- bürgermeister der Stadt Weißenburg, Reinhard Schwirzer hieß nach
dem Festgottesdienst im Namen der Stadt die ca` 480 geladenen Gäste herzlich willkommen und brachte in seinem Grußwort den Wunsch nach einem guten, unfallfreien Verlauf der Veranstaltung zum
Ausdruck.
Viele Ehrengäste, allen voran unser 2. Landesschützenmeister Wolfgang Kink vom Bayrischen Sportschützenbund, 1. BSM Manfred Schönecker und 1. Bezirkssportleiter Georg Döllinger als Vertreter des
Mittelfränkischen Schützenbundes, der Vorsitzende des Fördervereines Deutscher Schützentradition Rüdiger Hill, K. H. Kaiser, Bezirksreferent der Böllerschützen Mittelfranken (MSB) und der 1. Gauschützenmeister des Gaus
Weißenburg, Rolf Kießlinger überbrachten den Böllerschützen der HSG sowie den aktiv teilnehmenden Böllerschützen aus Franken und weit darüber hinaus ihre Glückwünsche zum Fest,sowie Dank und Anerkennung für die im
Vorfeld geleistete, hervorragende Arbeit zum Gelingen des Festes. Der Landesreferent der Böllerschützen im BSSB, Werner Kammermeier, sowie die Bezirksreferenten aus Oberfranken, Unterfranken und München,
Adolf Reusch, Hans Trenz und Sepp Hohenleitner waren die weiteren Ehrengäste. Aus dem reichhaltigen Angebot fränkischer Schmankerln konnten sich die anwesenden Gäste, darunter ca` 320 aktive Böllerschützinnen und
Böller- schützen beim gemeinsamen, sehr preiswert gehaltenen Mttagessen für die bevorstehenden Aufgaben stärken. Um 14.00 Uhr nahmen die Ehrengäste und Schützengruppen Aufstellung zum großen Schützenzug mit vielen
Fahnenabordnungen und zogen feierlich, begleitet von drei Marschkapellen durch die Stadt hin zum Schießplatz. Dort angekommen, hatten sich bereits mehrere hundert Schau- und Hörlustige eingefunden um das dann folgende
Geschehen zu
bewundern.
Die 327 Damen und Herren Böllerschützen aus insgesamt 39 Vereinen, darunter auch 11 Kanoniere mit teils historischen Vorderlader - Kanonen und etliche Schützen mit Standböllern, nahmen in der abgesperrten Wiese an ihren
vorbezeichneten Plätzen Aufstellung. Der Oberbürgermeister der Stadt Weißenburg fungierte als Ehrenkommandant, assistiert vom mittelfränkischen Böller - Referenten erteilte er die Kommandos für die ersten zwei
Reihenfeuer. Der abschließende, gewaltige und sehr gelungene Ehrensalut auf das 9. Fränkische Böllerschützentreffen und die Stadt Weißenburg wurde vom Bezirksreferenten der Böllerschützen Mittelfrankens Karl Heinz
Kaiser kommandiert. Der Rückmarsch in die Festhalle geschah wieder geordnet im gemeinsamen Schützenzug, zu fröhlichen Klängen der begleitenden Kapellen und unter freundlicher Anteilnahme der interessierten
Bevölkerung.
Wieder in der “Schranne” angelangt, wurden die Erinnerungsgeschenke, sehr attraktive Fahnenbänder, an die aktiv beteiligten Vereine, bzw. deren jeweilige Kommandanten ausgegeben. Der Organisator und Böllerkommandant
Marc Mülheims bedankte sich im Namen seiner Böllerschützen und der gesamten kgl. priv. HSG sehr herzlich für das zahlreiche Erscheinen der Böllerschützen aus dem fränkischen Raum, insbesondere aber bei den Teil-
nehmern, die eine sehr weite Anreise hatten, wie z.B. aus Frankfurt/Main, aus Thüringen, aus Schwaben aus dem Saarland und aus Schweisweiler in der Pfalz, um nur einige zu nennen. Bei bester Stimmung endete das
Fest, das uns zeitweise mit Sonnenschein verwöhnte und vor Regen verschonte. Die Schützinnen und Schützen zogen an diesem Tag zumindest äußerlich noch trocken und hoch zufrieden wieder nachhause. Mein ganz
persönliches Fazit der Veranstaltung : Es war ein Superfest ! K. Heinz Kaiser |
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